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Winter

Informationen zum Thema Winter

Der Winter (von althochdeutsch wintar) ist auf die Jahreszeit, die zwischen Herbst und Frühling liegt. Er ist bei uns, auf der Nordhalbkugel die kälteste der vier Jahreszeiten. Durch Minusgrade entsteht neben Bodenfrost oft auch eine besonders klare Luft. 
Viele Tiere halten in dieser Zeit ihren Winterschlaf oder verfallen gar in Kältestarre, wir Menschen heizen unsere Räume. Zugvögel ziehen es vor, noch vor Einbruch der ersten Kältewelle in wärmere, südliche Gegenden zu fliegen. 
Wenn Seen und Flüsse allmählich zufrieren, ziehen die Fische auf den Grund ihrer Gewässer, denn dort hat das Wasser meist eine Temperatur von 4°C. Solange der See also nicht bis zum Grund zufriert, können Fische bei dieser Wassertemperatur den Winter überdauern.
Laubbäume tragen über die Wintermonate keine Blätter, um möglichst wenig Wasser zu verlieren, denn aus gefrorenen Böden, kann ein Baum kein Wasser aufnehmen. Nur Nadelbäume sind im Winter weiterhin grün, da ihre Blätter gegen Wasserverlust geschützt sind.
Je nach Halbkugel – Nord- oder Südhalbkugel - spricht man vom Nordwinter oder Südwinter. Wenn auf der Nordhalbkugel Winter beginnt, ist auf der Südhalbkugel Sommer.
Die Jahreszeiten entstehen, weil die Erdachse um 23,4° geneigt ist.
Astronomisch beginnt die kälteste Jahreszeit mit der Wintersonnenwende, dem kürzesten Tag des Jahres. Dieser Tag fällt meist auf den 21. oder 22. Dezember.
Anschließend werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. 
Der Winter endet mit der Tag-und-Nacht-Gleiche am 20. März bzw. in der Nacht zum 21. März, wenn der Frühling beginnt. Somit dauert der Winter bei uns ca. 89 Tage.
Der meteorologische Winter auf der nördlichen Erdkugelhälfte erstreckt sich über die Monate Dezember, Januar und Februar. 
Als „Lostag“ für das Wetter des Spätwinters  in den Alpen gilt das Fest „Mariä Lichtmess“ („Darstellung des Herrn“) am 2. Februar. Bekannt ist die Bauernregel „Wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit, ist das Frühjahr nimmer weit“. Pflanzen, die im Winter oder gegen Ende des Winters draußen zu blühen beginnen, sind die Christrose (Schneerose) und das Schneeglöckchen.
Der Winter lädt ein, verschiedene Wintersportarten zu betreiben:
Schisport, Skitourengehen, Eisklettern, Schlittenfahren, Rodeln, Schlittschuhlaufen, Snowboarden, Eishockey, Schneeschuhwandern, Langlaufen, Eisstockschießen u. v. m.

Zum PDF "Winter" in Spiegelschrift zum Ausdrucken

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Weihnachten - Geburtsfest Jesu Christi

Informationen zu "Weihnachten" - auch in Spiegelschrift

Weihnachten, wird auch Weihnacht oder Christfest genannt und ist das Geburtsfest des Erlösers, das am 25. Dezember gefeiert wird (= Christtag oder Hochfest der Geburt des Herrn). Voran geht der Heilige Abend am 24. Dezember, der auch Heiligabend, Heilige Nacht, Christnacht oder Weihnachtsabend genannt wird. Zum – in vielen Staaten gesetzlichen Feiertag am 25. 12. kommt am 26. Dezember der Stephanitag, an dem in vielen Ländern ebenfalls freigegeben wird.
Im deutschsprachigen Raum beschenkt man einander am Heiligen Abend, man spricht von der Bescherung. Diese findet in englischsprachigen Ländern am Morgen des 25. 12. statt. Die Geschenkbringer sind das Christkind oder der Weihnachtsmann.
In der antiken Kultur wurde der 25. 12.  als Tag der Sonnenwende gefeiert, im vorderasiatischen Gebiet war es der Tag der Geburt des indischen Lichtgottes, im Isiskult das Fest der Geburt des Horus. 
Bei den Germanen wurde im norddeutschen Raum bis nach Skandinavien das Mittwinterfest (oder Julfest) gefeiert.
Im antiken Rom feierte man ab dem 17. Dezember sieben Tage lang das Fest der Saturnalien, das dem Fruchtbarkeitsgott Saturn gewidmete war.
Papst Hippolyt versuchte im Jahr 217 all diese Kulte zu überhöhen, indem er das Fest der Geburt Jesu Christimit 25. Dezember datierte.
Zu diesem Datum kam es, da der Geburtstag der Gottheit Sol Invictus am 25. Dezember feierlich begangen wurde, denn nach dem Julianischen Kalender war das der Tag der Wintersonnenwende (siehe oben) und stand für die «Neugeburt» der Sonne und der Natur.
Der christliche Weihnachtsfestkreis beginnt mit der vierwöchigen Vorbereitungszeit, nämlich dem Advent und endet mit dem Fest Taufe des Herrn am ersten Sonntag nach dem 6. Januar (=Dreikönigstag). In der griechisch-orthodoxen Kirche feiert man die Geburt Jesu jedoch erst am 6. Jänner, bei den Armeniern am 18./19. Januar.

Bekannte Bräuche zur Weihnachtszeit:

  • Weihnachtskekse backen 
  • Weihnachtsdeko im Garten und Außenbereich
  • Weihnachtsbaum oder Christbaum mit Kugeln, Kerzen und Anhängern geschmückt
  • Friedenslicht von Bethlehem
  • Aufstellen von Krippen, die eine figürliche Darstellung der Weihnachtsgeschichte sind
  • Weihnachtsmärkte
  • Festmahl, das meist in der Familie stattfindet
  • Klingeln des Weihnachtsglöckchens
  • Bescherung
  • Christmette
  • Weihnachtssingen
  • Räuchermännlein (aus dem Erzgebirge) verbreiten weihnachtliche Düfte
  • Kindlwiegen: ein alter Tiroler Brauch, wobei zum Wiegen einer Christkindfigur Wiegenlieder gesungen werden.
  • Sternsinger (Heiligen Drei Könige), die von Haus zu Haus gehen

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Lösung ist der oberstehende Text

6. Dezember - Nikolaus

Informationen zu Nikolaus von Myra - auch in Spiegelschrift

Nikolaus von Myra

Nikolaus soll um das Jahr 280 als Sohn einer reichen Familie der Stadt Patra (heutige Türkei) geboren sein. Der Überlieferung nach soll er bereits mit 19 Jahren von seinem Onkel zum Priester geweiht worden und anschließend als Abt im Kloster von Sion - nahe dem damaligen Myra (heute Demre) eingesetzt worden sein. Nach dem Tod seines Onkels wurde er dann Bischof von Myra.
Seine Eltern, die ihn im christlichen Glauben erzogen hatten, hinterließen Nikolaus ein großes Vermögen, mit dem er Armen helfen konnte.
Um das Jahr 350 starb er in Myra.
Im 11. Jahrhundert wurden seine Gebeine gestohlen und nach Bari in Süditalien gebracht, wo sie heute noch bestattet sind.
Historische Forschungen zeigten, dass diese Heiligenfigur auf Geschichten, Legenden und Brauchtum von zwei Personen zurückgeht, nämlich auf den Bischof von Myra, und den gleichnamigen Bischof von Pinora in Kleinasien, der 564 gestorben sein soll.
Um den heiligen Nikolaus ranken sich verschiedenste Legenden.
Eine bekannte Legende erzählt, dass er in Seenot geratenen Schiffsleuten geholfen hat, indem er das Navigieren übernahm, die Segel richtig setzte und den Sturm zum Abflauen brauchte.
Er soll entsprechend einer Sage mehrere Tote wieder zum Leben erweckt haben.
Andere populäre Legenden erzählen davon, wie er einem verarmten Vater geholfen hat, der seine drei Töchter nicht mit einer Mitgift ausstatten konnte, um sie standesgemäß zu verheiraten. In der Nacht warf Nikolaus Goldstücke durch das Fenster.
Die meisten Legendenerzählungen um den heiligen Nikolaus haben das Teilen und Schenken zum Inhalt, was auch die Bräuche rund um dieses Heiligenfest erklärt.

Brauchtum:
In Österreich kommt am Abend des Nikolaustages der Nikolaus, bringt kleine Geschenke mit und kann von einem Krampus (bzw. von Krampussen) begleitet werden.
In Deutschland ist es Brauch, am Nikolaustag Stiefel vor die Haustüre zu stellen, die mit Geschenken gefüllt werden. Manchmal wird der Nikolaus vom dunkel gekleideten Knecht Ruprecht begleitet.
Der Nikolaus (Sinterklaas) kommt in den Niederlanden bereits Mitte November mit einem Schiff voller Geschenke an Land. Auch dort führt der Nikolaus genau Buch über das Verhalten der Kinder. So bekommen unartige Kinder ein Stück Kohle. Gefeiert wird hier am Abend des 5. Dezember.
In Luxemburg bringt am 6. Dezember Klees’chen die Geschenke. Die Kinder stellen schon einige Tage vorher ihre Stiefel vor die Haustüre. 
Rumänische Kinder stellen am Abend des 5. Dezembers ihre Schuhe hinaus, damit Moş Nicolae, sie mit süßen Geschenken füllt. 
In Serbien ist Nikolaus sogar Nationalheiliger. Zusätzlich ist Sveti Nikola der Hauspatron vieler Familien, der mit einer „Slava“ (=Fest) gefeiert wird.
Mit einem gemeinsamen Essen feiern die Familien in Griechenland am Abend des 5. Dezember.
Schlafenden Kindern wird in Polen nachts ein Geschenk unter das Kopfkissen gelegt.
In den USA ist es Santa Claus mit seinem Schlitten und den Rentieren der die Geschenke nicht am 6. Dezember, sondern zu Weihnachten bringt.

Zum PDF: Text "Nikolaus von Myra" in Spiegelschrift,
den Sie leichter lesenkönnen, wenn Sie die obenstehenden Informationen gelesen haben.

Advent - eine Zeit der Erwartung

Informationen zum Thema "Advent - Zeit der Erwartung" bzw. PDF in Spiegelschrift (s. u.)

Bitte lesen Sie die folgenden Informationen gut durch, denn dann dürfte das Lesen des Textes in Spiegelschrift, bzw. das Lösen des Lückentextes (siehe nächster Beitrag) kein Problem darstellen.

Advent

Das lateinische Wort adventus bedeutet Ankunft. Somit ist der Advent ist eine Zeit der Erwartung.
Ursprünglich entsprach der Ausdruck »Advent« einem griechischen Begriff, nämlich »epiphaneia« (= Erscheinung) und verwies auf die Ankunft oder den Besuch eines hohen Amtsträgers z. B. eines Königs oder Kaisers.  So bezeichneten die Römer den ersten offiziellen Besuch eines Herrschers oder die Thronbesteigung des Kaisers als „adventus“. 
Mit „adventus“ konnte jedoch auch die Ankunft einer Gottheit im Tempel gemeint sein. 
Die Bezeichnung „Advent“ wurde von den Christen übernommen.
Wann der Advent beginnt, hängt davon ab, wie die Wochentage fallen, denn der Beginn ist immer mit einem Sonntag und das Ende mit Weihnachten (25. Dezember) festgelegt. 
Der Advent ist eine Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest, dem die vier Adventssonntage vorausgehen. Er erinnert aber auch an die Erwartung der Wiederkunft Jesu Christi.
Mit dem ersten Adventsonntag beginnt für die Kirche das neue Kirchenjahr.
Die älteste Adventzeit kennen wir aus Spanien, wo eine vierzehntägige Vorbereitungszeit vor dem Fest „Erscheinung des Herrn“ am 6. Jänner begangen wurde.
In früheren Zeiten war die Adventzeit eine Fastenzeit, die im Zeitraum zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, nämlich dem Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar) stattfand. In dieser Zeit durfte weder getanzt noch gefeiert werden und es gab keine feierlichen Trauungen.
Die heutige Form der Adventzeit geht auf das 7. Jahrhundert zurück, als Papst Gregor die Zahl der Sonntage von sechs auf vier reduzierte. Das Konzil von Trient bestätigte später diese Regelung.

Bräuche im Advent:

  • Adventkranz mit 4 Kerzen
  • Weihnachtsmärkte
  • Weihnachtsbeleuchtung
  • Adventkalender
  • Barbarazweige: Wenn sie zu blühen beginnen, verheißen sie angeblich eine gute Zukunft.   
  • Nikolausfeiern
  • Herbergssuchen: Eine Statue bzw. ein Bild der Muttergottes, wird von Haus zu Haus getragen. Bei der Übergabe findet eine kleine Feier statt, bei der gemeinsam gesungen und gebetet wird. 
  • Roratemessen: Diese Gottesdienste sind marien-orientierte Messen und finden im Advent in der verdunkelten Kirche statt, die nur durch Kerzen beleuchtet wird.
  • Mistelzweige: Sie sollen Glück bringen.
  • Räuchern in den Rauhnächten: Zwischen 21. 12. und 5. 1. sollen durch das Räuchern die bösen Geister und Dämonen vertrieben werden.

Zum PDF "Advent" in Spiegelschrift

Die Lösung ist der oben stehende Text!

11. November - Martinstag

Infos zu Martin von Tours und Text in Spiegelschrift

Um 316/317 wurde Martin in Sabaria, der Hauptstadt der römischen Provinz Pannonien, als Sohn eines römischen Offiziers und somit in eine Familie mit militärischer Tradition geboren. Sein Name „Martin“ leitet sich vom Kriegsgott Mars ab. Der römische Soldat und Kämpfer Martin war später allerdings ein Soldat Gottes.
Bereits mit 15 Jahren trat er in die römische Armee ein und diente in einer Eliteeinheit, wo er bald zum Offizier befördert wurde.
Während seiner Dienstzeit bereitete sich auf die christliche Taufe vor. Er war bemüht, gute Werke zu tun – so stand er Kranken bei, half Notleidenden, gab Hungernden Nahrung, … und behielt von seinem Geld nur das zurück, was er für das tägliche Leben brauchte. Bei seinen Kameraden war Martin wegen seiner Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit beliebt.
Um 334, als Martin in Amiens stationiert war, begegnete der Soldat am Stadttor von Amiens einem armen, frierenden Mann. Er nahm seinen Militärmantel, teilte ihn und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sah Martin im Traum Jesus Christus, bekleidet diesem halben Mantel.
Martin ließ sich nach seiner Vorbereitungszeit taufen und erbat einige Zeit später die Entlassung aus seinem Militärdienst. Der Kaiser hielt ihn für feig, doch Martin war bereit, sich unbewaffnet den Feinden zu stellen. Dazu kam es aber nicht, da die germanischen Feinde sich ergeben hatten.
Als Schüler des Bischofs von Poitiers strebte Martin die Priesterweihe an.
Da ein neuer Bischof für Tours gesucht wurde, wollten die Bewohner Martin als Bischof haben. Martin versteckte sich (im Gänsestall), wurde aber durch das laute Geschnatter der Gänse von diesen verraten. 372 wurde er zum Bischof geweiht, lebte aber weiterhin demütig, bescheiden und asketisch. Beim Volk war Martin beliebt, weil er ein gerechter, treusorgender Bischof war. Während seinen zahlreichen Missionsreisen fanden Heilungen statt.
Nach seinem Tod am 8. 11. 397 wurde er am 11. November beigesetzt. Der 11. November wurde in Folge auch als Martinstag, also als sein Festtag gefeiert. Später sollen noch zahlreiche Wunder stattgefunden haben, die Martin zugeschrieben werden.
 Bräuche zu St. Martin:
Laternenumzüge (Lichterumzüge), Martinsfeuer, Martinsgebäck, Martinigansl, …

Zum Text in Spiegelschrift (PDF)

Allerheiligen/Halloween

Text in Spiegelschrift

In der kath. Kirche wird am Allerheiligentag (1. November) an alle Heiligen gedacht.
Unter Halloween versteht man ein Fest, das in der Nacht vor Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert wird.

Zum Info-Text Halloween und Allerheiligen

Zum Info-Text in Spiegelschrift

Weltfriedenstag

Ein Text in Spiegelschrift

Vorerst einige Informationen Weltfriedenstag:

Dieser Tag wird auch als „Internationaler Tag des Friedens“ oder „Antikriegstag“ bezeichnet und ist als Bekenntnis für den Frieden und gegen den Krieg gedacht. Er soll daran erinnern, dass es leider auch heute in vielen Ländern Krieg gibt.

Was ist unter „Friede“ zu verstehen?

„Friede ist im heutigen Sprachgebrauch der allgemeine Zustand zwischen Menschen, sozialen Gruppen oder Staaten, in dem bestehende Konflikte in rechtlich festgelegten Normen ohne Gewalt ausgetragen werden. Der Begriff bezeichnet einen Zustand in der Beziehung zwischen Völkern und Staaten, der den Krieg zur Durchsetzung von Politik ausschließt.“ (entnommen aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Frieden)

Es gibt unterschiedlichste Ansätze und Zugänge zum Thema Frieden. So wird der bekannte norwegischen Friedensnobelpreis durch Schwerpunkte wie

  • Frieden durch Recht
  • Frieden durch Menschenrechte und Demokratisierung
  • Frieden durch Entwicklung
  • Frieden durch Abrüstung
  • Frieden durch Umweltschutz, …

begründet.
Das sollte uns zeigen: Man kann sich auf verschiedene Arten für den Frieden einzusetzen, jeder auf seine Weise und entsprechend seinen individuellen Möglichkeiten.

Zum vollständigernText in Spiegelschrift als PDF


Herbst

Zum Info-Text in Spiegelschrift

Informationstext (nicht gespiegelt):

Informationen zum Thema „Herbst“

Herbst ist eine der vier Jahreszeiten. Typisch für ihn ist die Ernte und das Fallen der Blätter von Bäumen und Sträuchern, die sich vorher meist bunt verfärben und so ein farbenprächtiges Bild abgeben.
Der Herbst beginnt mit der Tag-und-Nacht-Gleiche, die am 22./23. September angesiedelt ist und endet am 21./22. Dezember mit dem Beginn des Winters.
Im Herbst wird in vielen Ländern von der Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt.
Diese Jahreszeit dient auch als Vorbereitung für den Winter.
Der Begriff „Herbst“ geht auf das englische Wort „harvest“ zurück (beides kommt aus dem urgermanischen „harbistaz“) und bedeutet „Erntezeit“.
In der Natur wird es Herbst, wenn sich die Blätter an den Bäumen verfärben, um etwas später dann abzufallen. Diese Verfärbung entsteht dadurch, dass sich die Pflanzensäfte in den Bäumen in den Stamm und in die Wurzeln zurückziehen und das Chlorophyll abgebaut wird. So gewinnen die anderen Farbstoffe der Blätter Oberhand, wodurch die bunte Färbung entsteht.
Nicht nur die Farbenpracht der Blätter ist vielfältig, sondern auch das Wetter zeigt sich von seinen unterschiedlichsten Seiten. So gibt es neben warmen, sonnigen Tagen, die „Altweibersommer“ oder „Goldener Herbst“ genannt werde, auch kühle Nebeltage, Herbststürme und natürlich auch Regentage.
Bekanntes Brauchtum ist im Herbst angesiedelt. Wir kennen neben dem Erntedankfest, bei dem Gott für die reichlichen Gaben durch das Wachsen in der Natur gedankt wird, auch das Fest Allerheiligen am 1. November und den darauffolgenden Tag Allerseelen am 2. November.
Für Kinder hat das Martinsfest am 11. November große Bedeutung, wenn sie mit ihren selbstgebastelten Laternen in Umzügen durch die Straßen ziehen und Martinslieder singen.
Ein weiterer besonderer Festtag für die Kleineren ist der 6. Dezember, der Nikolaustag. Einige andere Bräuche haben sich erst in jüngerer Zeit etabliert, wie Oktoberfeste in verschiedenen Gegenden und das aus den USA stammende Halloween, bei dem geschnitzte Kürbisköpfe eine dekorative Rolle spielen und Kinder „Süßes oder Saures“ fordern.
Bedingt durch die vielen Herbstwinde bietet sich die Möglichkeit an, draußen Drachen steigen zu lassen.
Die verschiedenen Materialien aus der Natur wollen verarbeitet werden, wie z.B. Kastanien, aus denen durch Kinder Ketten oder Tiere gebastelt werden können.
Die Vielfalt an Früchten und Gemüse gibt die Möglichkeit, gute selbst hergestellte Marmeladen einzukochen oder das Gemüse durch Einlegen haltbar zu machen.
Mit Beginn der Adventzeit kommt dem Adventkranz eine besondere Bedeutung zu, der in vielen Wohnungen aufgestellt wird und neben der dekorativen Rolle die Wartezeit auf das Weihnachtsfest symbolisieren und verkürzen soll.